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Lars Budack in Pucking: „Meine Ziele fürs X-Alps“.

Lars Budack zu Besuch bei Schöck im Werk Pucking
Lars Budack zu Besuch bei Schöck im Werk Pucking
Christoph Mauerkirchner und Lars Budack im Werk Pucking
Christoph Mauerkirchner und Lars Budack im Werk Pucking
Das Schöck-Logo fliegt mit
Wenige Tage vor dem Start zum Red Bull X-Alps am 7. Juli in Salzburg besuchte Lars Budack das Schöck-Werk in Pucking bei Linz (Oberösterreich).

Lars Budack und sein Supporter Jonathan Möller besuchten im mit Schöck-Logos gebrandeten Wohnmobil, das ihn während es Wettkampf am Boden begleitet, das Schöck-Werk in Pucking.

Dort ließ er sich vom Chef der sponsernden österreichischen Schöck Ges. m. b. H., Bruno Mauerkirchner, Verkaufsleiter Alfred Moser und Werksleiter Christoph Mauerkirchner durch die moderne Fertigung führen und zeigte sich von den Abläufen und der Perfektion beeindruckt.  Der studierte Bauingenieur und Bausachverständige kennt den Schöck Isokorb® aus seiner beruflichen Praxis: „Das ist ja das Beste, was man zur Vermeidung von Wärmebrücken einbauen kann". Auch bei der Errichtung von Passivhäusern sei der Schöck Isokorb® ein wesentliches Element zur Erreichung der nötigen Wärmedämmung, ist ihm klar.

Umgekehrt waren die Schöck-Manager von den sportlichen Leistungen des Wettkampf-Paragleiters und Berglauf-Athleten beeindruckt und stellten ihm viele Fragen. „Warum man sich solche Qualen und Strapazen denn antue?", lautete eine. Budacks Antwort: „Ich halte es für eine wichtige Lebenserfahrung, sich und seinen Körper einmal in absoluten Grenzsituationen zu erleben und ich kann das jedem nur raten."

Budack skizzierte im Gespräch auch seine Strategie für das härteste Adventure-Race der Welt, bei dem es in den fünf bisherigen Rennen nur der kleinere Teil der Startenden von Salzburg bis in Ziel nach Monaco schaffte.

„Ein wichtiger Punkt ist es, mir meine Kräfte so einzuteilen, dass ich nicht nach den ersten paar Tagen total ausgepowert bin", hat Budack für sich festgelegt. Eine Spur langsamer unterwegs zu sein oder etwas weniger Strecke zurückzulegen sei besser, als frühzeitig auszuscheiden.

Wie auch die anderen Piloten hofft Budack auf einen relativ hohen Fluganteil an der Gesamtstrecke. Im Unterschied zu anderen Mitkämpfern, die „eventuell besser fliegen können als ich" hat Budack aber den Vorteil, ein sehr starker Läufer zu sein. Und dem Laufen kommt eine große Bedeutung zu. Denn auch an Tagen mit gutem Flugwetter sind die Sportler zusätzlich 40 bis 50 km zu Fuß unterwegs. An einem Schlechtwettertag rechnet sich Budack gute Chancen aus, mit seiner Lauffähigkeit eine weitere Strecke als andere zurücklegen zu können: „Meine Bestleistung sind 135 Kilometer in 33 Stunden." Und zu seinem Training zählten in den letzten Wochen vor dem Start auch zwei 50-km-Läufe. Prinzipiell war in den vergangenen Monaten bis zu fünf Stunden Lauf- und Flugtraining täglich angesagt, dazu kamen Dehnungsübungen und viele Einheiten in der Kraftkammer.

Zur Schonung der Füße trägt Budack zwar Kompressionssocken, trifft aber sonst keine besonderen Vorkehrungen wie das großflächigen Verkleben potentieller Scheuerpunkte wie Fersen oder Knöchel: „Ich bekomme keine Blasen".

Offen lässt sich Budack, wie er mit der Möglichkeit umgehen wird, einmal während des Rennens bei Vorankündigung bis zu Mittag die folgende Nacht die vorgeschriebene Ruhezeit von 22.30 und 5.00 Uhr nicht einhalten zu müssen, beispielsweise um frühere aufbrechen zu können oder – so die verblieben Kraft noch mitspielt – die letzte Nacht vor dem Ziel durchzurennen.

Eine große Rolle spielen auch die beiden Assistenten, Jonathan Möller und Wenzel Piel, mit denen er als Team Germany 2 in Rennen geht. Möller wird Budack nach Möglichkeit zu allen Abflugplätzen begleiten und ihm dabei beispielsweise Wasser hinauftragen. Die Ausrüstung muss der Wettkämpfer stets selbst tragen. Ohne Essen und Wasser liegt das Gewicht des zu tragenden Packsackes mit Schirm, Rettungssystem und allen Geräten wie GPS-Einheit, Batterien etc. bei rund 8,5 kg.

Vor dem Wettkämpfer zu starten und ihm voraus zu fliegen ist übrigens verboten, weil der teilnehmende Pilot dadurch unerlaubte Hinweise auf idealere Flugrouten bekommen könnte.

Als Ziel gesetzt hat sich der Newcomer Lars Budack jedenfalls, das Rennen mit einer Platzierung unter den ersten zehn und am Zielort in Monaco zu beenden. Das Preisgeld für den Sieger beträgt übrigens 10.000 €, für Platz 2 und 3 gibt es 5.000 und 2.000 €.

Alle Meldungen zu Lars Budack und das Schöck Sponsoring

Details zu Lars Budack: www.pararunner.de

Details zur Veranstaltung: www.redbullxalps.com