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Schöck expandiert nach Japan. Auftaktveranstaltung in Tokio.

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Nach Europa und Nordamerika zählt nun auch Asien zu den Exportmärkten von Schöck.

Im Beisein von insgesamt 140 hochkarätigen Gästen hat die Schöck Bauteile GmbH aus Baden-Baden in der Deutschen Botschaft in Tokio den offiziellen Startschuss für den Eintritt in den Japanischen Markt gegeben. Nach Europa und Nordamerika zählt nun auch Asien zu den Exportmärkten des deutschen Bauteileherstellers. Über die neu gegründete Schöck Japan Co. Ltd soll unter der Geschäftsleitung von Noboru Ishii das in Europa bereits etablierte Wärmedämmelement für Balkone, Schöck Isokorb®, im japanischen Markt Fuß fassen.

Das wachsende Bewusstsein in Japan für energieeffiziente Gebäude sorgt für den notwendigen Rückenwind. Schöck hat sich insgesamt drei Jahre lang auf den Markteintritt vorbereitet. „Wir haben unsere Produktlösung für den japanischen Markt angepasst. Hier gelten andere Sicherheitsanforderungen, insbesondere bei Erdbeben- und Brandschutz.

Seit September 2012 ist der Isokorb auch von der Zulassungsbehörde BCJ zugelassen.", erläuterte Schöck Geschäftsführer Michael Schmitz.

Stefan Herzberg, Gastgeber und Gesandter der Deutschen Botschaft, berichtete den Gästen von der führenden Rolle Deutschlands in den Themen der effizienten Gebäudehülle und Energieeinsparung in Gebäuden. Unter den Veranstaltungsteilnehmern waren hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Professor Hikaru Konayashi und Professor Sakamoto sowie der Abgeordnete Mito Kakizawa, haben der Notwendigkeit von Energieeinsparung in Gebäuden aus wissenschaftlicher und politischer Sicht besonderen Nachdruck verliehen. Rund 40 % des Energiebedarfs von Wohngebäuden in Japan werden heute zum Heizen aufgebracht. Gerade in Hokkaido, wo die Winter lang und kalt sind, kommt der energieeffizienten Lösung eine besondere Bedeutung zu. Einige Architekten Japans haben das Problem erkannt und nutzen neue Erkenntnisse und Produkte für die Planung effizienter Gebäude.