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Wien

Im Brennpunkt: Nicht mit dem Feuer spielen

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Der Stellenwert des Brandschutzes in der Öffentlichkeit steigt immer dann, wenn Großbrände vielfachen Millionenschaden anrichten, unwiederbringliches Kulturgut zerstört wurde oder gar Personenschäden zu verzeichnen sind. Brandschutz ist baurechtlich gefor

In Österreich ereignen sich jährlich zirka 30.000 Brände. Damit steigen laut Brandschutzforum Austria die Brandschäden hierzulande erheblich an und sind rund sechs Mal so hoch wie vor 50 Jahren. Es brennt also im Mittel alle 17 Minuten (Quelle: Brandschutzforum). Im internationalen Vergleich liegt Österreich damit unter den besten 25 %.

Brandschäden baulich vorbeugen

Als Vertreter des Bauherrn trägt der Architekt und Planer die Verantwortung dafür, Brandschutzmaßnahmen zu planen und umzusetzen. Doch gerade am Beginn der Planungen stehen meist gestalterische oder funktionale Aspekte im Mittelpunkt der Überlegungen. Planungsrelevante Brandschutz-Anforderungen treten in den Hintergrund. Wer allerdings Brandschutz in der Planung vernachlässigt, spielt jedoch im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Feuer. Das Projekt gerät in Gefahr, es können zusätzliche Kosten und Zeitverzögerungen entstehen.

Brandschutz ist also baurechtlich gefordert. In den letzten Jahren hat sich das Fachgebiet ständig erweitert, und Planer müssen über ein großes Detailwissen auf Bauproduktebene verfügen und unterschiedliche Anforderungen an Bauteile gut kombinieren können. Außerdem sollte bei der Auswahl der Produkte auf die multifunktionalen Eigenschaften geachtet werden, damit der ebenfalls erforderliche Wärme- und Feuchteschutz nicht zu kurz kommt.
Die OIB Richtlinien für Brandschutz definieren die Anforderungen an den Feuerwiderstand von Bauteilen, diese gelten auch für den Anschlussbereich und damit für Bauprodukte, die hier eingesetzt werden. Auch wenn der Brandschutz grundsätzlich in der Verantwortung des Architekten liegt, zeigt die tägliche Praxis, dass in der schlussendlichen Ausführung seitens der Baufirma meist noch viel zu erledigen ist.

Schöck Isokorb übererfüllt die Marktanforderungen mit neuer Standardausführung R60

Um dieser die Arbeit zu vereinfachen, hat Schöck nun in Österreich den Isokorb Typ K im Versuch zusätzlich erfolgreich auf die Brandschutzklassifikation R 60 geprüft. Er übererfüllt mit gewohnter Sicherheit die Marktanforderungen von R 30 für Balkone nun ohne zusätzliche Maßnahmen.

Der Isokorb Typ K wird nicht nur in Balkonen und Loggien eingesetzt, sondern auch in brandabschnittsbildenden Decken sowie für den Anschluss von Laubengängen verwendet.

Der Schöck Isokorb wird als gesamtes System inklusive der angeschlossenen Bauteile geprüft. Die Bauteilversuche finden in akkreditierten Zertifizierungsstellen in Österreich und anderen europäischen Ländern statt, welche diese gemäß den aktuellen Prüfnormen für Brandschutz durchführen.

Den Schöck Isokorb Typ K gibt es in zwei Variationen: Einmal mit der neuen Standardausführung R 60 und dann mit der Brandschutzausführung REI 120, da an frei auskragende Balkone keine erhöhten Brandschutzanforderungen an Durchbrand gestellt werden. Laut Ausgabe März 2015 der OIB Richtlinie 2 & 2.3 variieren für außengelegene Laubengänge die Anforderungen an den Feuerwiderstand von REI 30 bis REI 90, jedoch muss immer der Durchbrand ausgeschlossen werden. Bei Laubengängen sollte der Isokorb mit Brandschutzausführung in REI 120 ausgeschrieben werden, um alle Anforderungen unabhängig von der Gebäudeklasse abzudecken. Die Brandschutzausführung besteht aus einem Zweikomponenten-System, das die bauphysikalischen Funktionen Wärmeschutz und Brandschutz getrennt ausführt. Der Wärmeschutz wird über den Dämmkörper gewährleistet, Brandschutz wird über eine obere und untere faserzementgebundene Brandschutzplatte mit seitlichen Quellbändern sichergestellt.

Der Dämmkörper aus Neopor lässt keine Feuchtigkeits- oder Wasserzunahme zu, er kann also im Außenbereich uneingeschränkt eingesetzt werden. Bei Hybridsystemen, bei denen ein Material zwei Funktionen übernimmt, also Wärme- und Brandschutz, kann dies nicht immer sichergestellt sein, da die äußeren Rahmenbedingungen einen Einfluss haben können.

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Jana Metzka

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