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Ollersdorf, AT

Weinlagerhalle Ollersdorf

Referenz Schöck Thermoanker: Weinlagerhalle Ollersdorf, Quelle: Schöck Bauteile GmbH

Referenz Schöck Thermoanker: Weinlagerhalle Ollersdorf, Quelle: Schöck Bauteile GmbH

Referenz Schöck Thermoanker: Weinlagerhalle Ollersdorf, Quelle: Schöck Bauteile GmbH

Referenz Schöck Thermoanker: Weinlagerhalle Ollersdorf, Quelle: Schöck Bauteile GmbH

Österreich-Premiere: Einsatz von ComBAR Thermoanker mit 50 cm Länge

Als Alternative zu den herkömmlichen Baustahl-Gitterträgern kommt der energieeffiziente ComBAR Thermoanker von Schöck bei der Produktion von Elementwänden mit Innendämmung in immer mehr Fertigteilwerken zum Einsatz. Über die bauüblichen Standardmaße hinaus wurden bei einem Bauprojekt im niederösterreichischen Ollersdorf 2011 erstmals Elementwände mit 50 cm Konstruktionsbreite und damit Thermoanker mit 50 cm Länge verarbeitet. Eine echte Premiere in dem idyllischen Ort im Weinviertel, rund 40 Kilometer von Wien entfernt. Dort betreibt die Familie Veit erfolgreich Weinbau, wie zahlreiche einschlägige Auszeichnungen beweisen. Für eine gut geschützte und temperaturstabile Lagerung seiner Kreszenzen ließ Martin Veit eine perfekt gedämmte, 700 m² große moderne Halle errichten. Ausgeführt wurde das Projekt vom Bauunternehmen Leyrer-Graf mit Hauptsitz in Gmünd (NÖ). Bei der Gebäudestruktur hat man sich anstatt eines Ziegelbaues für ein Gebäude mit innengedämmten Elementwänden entschieden. Hauptgrund dafür war der Wunsch nach einer rund ums Jahr gleichmäßigen Innenraumtemperatur, die möglichst energieeffizient gehalten werden sollte.

Für die Herstellung der Hohlwände für den Weinbaubetrieb wurden in Österreich erstmals ComBAR-Stäbe mit 50 cm Länge verwendet, bisher waren 45 cm dicke Wände das Maximum. Der eigens aus der Schöck-Zentrale im deutschen Baden-Baden angereiste Thermoankerspezialist Dip.-Ing. Andreas Decker testete im Fertigteilwerk an Probeplatten zur Qualitätssicherung die Zugfestigkeit der Stäbe, wobei die Ergebnisse hervorragend ausgefallen sind. Die Messwerte lagen alle deutlich über dem vorgeschriebenen Niveau, was für die gute Verarbeitung und die hohe Qualität des verwendeten Betons des Fertigteilwerkes spricht.

Schnelle problemlose Verarbeitung im Werk

Lokalaugenschein im FTW Jungwirth im niederösterreichischen Rappottenstein: Im Fertigteilwerk ist der Einbau einfach und problemlos. Nur wenige Arbeitsschritte sind nötig, um die hochwertigen Elementwände mit Innendämmung herzustellen. Auf Umlaufpaletten wird in die Wandform Beton gegossen und verdichtet. Mit geübten Handgriffen legen die FTW-Mitarbeiter XPS-Wärmedämm-Platten aus Polystyrol auf. Dann kommt der ComBAR Thermoanker zum Einsatz. Pro Quadratmeter werden rund fünf Thermoanker eingesteckt und so im frischen Beton verankert. Die Stäbe werden von Schöck bereits in der bestellten Länge zugeschnitten geliefert. Aufwändige Zusatzarbeiten - wie etwa das Ausschäumen der Fugenzwischenräume beim Einsatz von rostfreien Gitterträgern - entfallen komplett. Dann wird die Form in die Trockenkammer gefahren und nachfolgend mit der nächsten Wand begonnen. Nach dem Aushärten in der Trockenkammer wird die erste Schale am nächsten Tag gewendet und in den frischen Beton der zweiten Schale eingedreht. Nach der zweiten Aushärtung kommen die Wände fix und fertig auf die Baustelle.

Pluspunkte auf der Baustelle

Werner Jungwirth, Geschäftsführer des gleichnamigen Fertigteilwerks im niederösterreichischen Rappottenstein: „Für uns war es das erste Mal, dass wir Elementwände mit Innendämmung mit 50-cm-Stäben produziert haben. Zuvor haben wir schon laufend mit 40-cm-Stäben von Schöck gearbeitet und gute Erfahrungen gesammelt. Auch mit den längeren Stäben war das Handling problemlos und alles hat perfekt funktioniert." Rund 5.000 Stück Schöck-Thermoanker wurden für die Produktion des Wein-Lagers geliefert und damit 55 Wandteile produziert. 14 LKW-Fuhren waren nötig, um die Fertigteil-Elemente quer durch Niederösterreich an den Bestimmungsort zu bringen. Auf der Baustelle wurden die Elementwände mit Innendämmung dann per Kran aufgestellt, ausgerichtet, fixiert und ausbetoniert. Ein schneller Baufortschritt kennzeichnet diese Bauweise. „Es gab keinerlei Probleme", resümiert auch Bernd Eichhorn von der Baufirma Leyrer-Graf: „Die Entscheidung für den Einsatz von Hohlwand-Elemente hat der Bauherr getroffen, das Aufstellen und der Zusammenbau war genauso problemlos wie bei dünneren Hohlwänden."
„Die Betonhülle ist nicht nur beschädigungsresistenter sondern auch leichter zu reinigen als außengedämmte Wände", schildert Hartmut Neugschwandter vom Verkaufsaußendienst von Schöck einen weiteren Pluspunkt: „Wir wollen auch anderen Fertigteilwerken und den Bauträgern zeigen, welche Vorteile der Einsatz von ComBAR-Thermoanker mit sich bringt".

Objekt

Weinlager-Halle (700 m²) mit innengedämmten Elementwänden

Bauherr

Weinbaubetrieb Martin Veit, A-2252, Ollersdorf (Weinviertel)

Bauherr

Weinbaubetrieb Martin Veit, A-2252, Ollersdorf (Weinviertel)

Fertigteilwerk

FTW Jungwirth, A-3911, Rappottenstein (NÖ)