suchen
Graz, AT

Wohnbau anDers

Referenz: Graz, Wohnbau anDers; Quelle: Architekturbüro DI Elisabeth Lechner

Referenz: Graz, Wohnbau anDers; Quelle: Architekturbüro DI Elisabeth Lechner

Referenz: Graz, Wohnbau anDers; Quelle: Architekturbüro DI Elisabeth Lechner

Referenz: Graz, Wohnbau anDers; Quelle: Architekturbüro DI Elisabeth Lechner

Referenz: Graz, Wohnbau anDers; Quelle: Architekturbüro DI Elisabeth Lechner

Referenz: Graz, Wohnbau anDers; Quelle: Architekturbüro DI Elisabeth Lechner

Der erste Gemeindebau in Passivhausbauweise in der steirischen Landeshauptstadt Graz wurde mit Schöck-Technologie bei Wärmedämmung und Schallschutz realisiert.

Diese moderne Wohnanlage „anDers" in der Flosslendstraße in Graz wirft veraltete Konzepte über Bord und belebt so einen ganzen Bezirk. Der erste Kommunalbau in Passivhausbauweise der steirischen Landeshauptstadt wurde mit Schöck-Technologie im Bereich Wärmedämmung und Schallschutz realisiert.

„Nomen est omen"  ist für das Projekt auf dem Grund einer  ehemaligen Ziegelei zutreffend, denn die 43 Gemeindewohnungen sind die modernsten, die es in Graz gibt. Sie ermöglichen lebenslanges Wohnen und sind barrierefrei. Das Projekt Wohnbau „anDers" basiert erstmals auf einer vom städtischen Wohnungsamt in Auftrag gegebenen Studie betreffend gesellschaftlicher und sozialer Voraussetzungen an einen kommunalen Wohnbau.

 

Umfassende Wärme- und Schalldämmung

Nicht nur die Bauweise macht beim Gemeindebau „anDers" den Unterschied. „Jede der 43 Wohnungen hat einen Balkon, wie das ist im geförderten Wohnbau vorgeschrieben ist, aber diese sind besonders großzügig dimensioniert", berichtet Architektin Lechner: „Ich mag jedoch keine Konsolen, sondern habe das Gebäude mit frei auskragenden Balkonen und Laubengängen geplant und dazu ist der Isokorb die richtige Lösung". Rund 600 Stück Schöck Isokorb® XT wurden verwendet. Der ausgewählte Typ gewährleistet in dieser Wohnanlage nicht nur einen optimalen Schutz gegen Wärmebrücken, sondern ermöglicht auch einen barrierefreien Übergang und erhöhten Brandschutz an der Nahtstelle zum Balkon.

Auch der Schallschutz spielte bei dem Projekt eine große Rolle: So sorgt die Schöck Tronsole® im Gebäudeinneren dafür, dass der Trittschall gedämpft wird. Für die Abschirmung nach außen wurden massive Ziegel in Blockbauweise mit 26 cm Dicke sowie eine Schallschutzverglasung verwendet. Die innen verlaufende Wohnraumlüftung gewährleistet einen ständigen Luftaustausch. So müssen sich die Mieter dem tagsüber rund 60 dB lauten Straßenlärm beim herkömmlichen Lüften nicht aussetzen.

Jede Wohnung verfügt neben der eigenen Terrasse oder dem eigenen Balkon über einen Fernwärmeanschluss sowie über einen Tiefgaragenabstellplatz. Das Haus wurde unter den strengen Richtlinien des „klima:aktiv"-Kriterienkataloges errichtet und ist außerdem der erste kommunale Wohnbau in Graz, der als Passivhaus errichtet wurde. Hier erwies es sich auch als vorteilhaft, dass der Schöck Isokorb® als erstes Bauelement am Markt vom Passivhausinstitut für den Einsatz in Passivhäusern zertifiziert ist.

Auftraggeber

Stadtgemeinde Graz

Bauträger

ENW Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft

Architektur

DI Elisabeth Lechner, Graz

Bauphysik

DI Erwin Kaltenegger, Passail

Statiker

DI Johann Birner, Graz

Baufirma

Strobl Bau, Weit-Preding

Baubeginn

Dezember 2011

Fertigstellung

Frühjahr 2013

Grundstücksgröße

4.540 m²

Bebaute Fläche

1.090 m²

Projektgröße

43 Wohneinheiten plus 1 Gemeinschaftsraum