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Schöck Thermoanker: beständig gegen Korrosion

Der Schöck Thermoanker ist eine Glasfaserbewehrung für die energieeffiziente Bewehrung von kerngedämmten Element- und Sandwichwänden. Foto: Schöck Bauteile GmbH
Der Schöck Thermoanker ist vom DIBt Berlin für Sandwich- und Elementwände mit Innendämmung zugelassen und optimiert die Energiebilanz der Fertigteilwände. Foto: Schöck Bauteile GmbH
Energieeffiziente Lösung für kerngedämmte Sandwich- und Elementwände

Fertigteilwände bieten in modernen Bauobjekten mit Betonfertigteilen viele Vorteile von einem schnellen Baufortschritt über die Wärmedämmung bis zur statischen Sicherheit. Bei den zunehmend eingesetzten "Innengedämmten Hohlwänden" mit integrierter Wärmedämmschicht innerhalb der Wand werden üblicherweise rostfreie Baustahl-Gitterträger eingesetzt. Als Alternative zu diesen rostfreien Gitterträgern bietet Schöck den neuen Schöck Thermoanker aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

Der neue Thermoanker besteht aus der Glasfaserbewehrung ComBAR und bietet eine Reihe von Vorteilen in wärmegedämmten Fertigteilwänden. Beton kann als Gestaltungselement in Fassadenflächen intensiv genutzt werden. Außerdem bietet er hervorragenden Wärmeschutz und damit hohe Innenoberflächentemperaturen, so dass die Einhaltung der Energieeinsparverordnung gesichert ist. Im Vergleich hat Stahl bei der Wärmeleitfähigkeit einen Lambdawert von 60 W/mK, rostfreier Baustahl von 15 W/mK während der Thermoanker weniger als 0,7 W/mK aufweist. Zudem ist die Zugfähigkeit bei ComBAR doppelt so hoch als bei Stahl, damit ist der Schöck Thermoanker das ideale Bauteil für Abstandhalter und Zuganker. Neben den technischen Vorteilen bietet der Thermoanker auch einen günstigeren Preis zu Edelstahllösung mit Gitterträgern und Bearbeitungsvorteile für die Fertigteilwerke bei einem höherwertigen Produkt.

Mit diesem Anker werden U-Werte 0,160 - 0,390 W/m²K.bei einer durchschnittlichen Hohlwand von 30,0 cm bis 36,5 cm realisiert. Die herkömmlichen Gitterträgerlösungen haben deutlich höhere U-Werte. Der Thermoanker kann im Kellerbau im Einfamilienhaus, sowie den Geschossbau, als auch den Industriebau eingesetzt werden. Im Hochbau befindet sich der Einsatz der Wandfertigteile ebenfalls auf dem Vormarsch. Bessere U-Werte der Wände haben bessere Energiebilanzen. Das Ergebnis mit Schöck Thermoanker ist eine nahezu wärmebrückenfreie Verbindung von Vorsatzschalen an die Tragschale von Fertigteilwänden mit integrierter Wärmedämmung.

Schneller und einfacher Einbau im Fertigteilwerk

Die Herstellung der Sandwich- und Elementwände mit Schöck Thermoankern ist einfach und schnell. Nur wenige Schritte sind zur Vorbereitung der Wände für den Einbau der Thermoanker notwendig. Denn die Stäbe werden bereits auf die nötige Wandbreite zugeschnitten von Schöck angeliefert. Für einen Quadratmeter benötigt man, nach statischem Erfordernis, ca. fünf Stück. Im ersten Schritt werden Löcher in die Wärmedämmplatten gebohrt, in die später die Thermoanker eingesteckt werden. Die frisch betonierte erste Schale kann dann mit den Wärmedämmplatten belegt werden. Nun können die Thermoanker in die vorgebohrte Wärmedämmschicht eingeschoben werden. Das aufwändige Anarbeiten wie das Ausschäumen der Fugenzwischenräume, wie beim Einsatz von rostfreien Gitterträgern, entfällt ganz. Nach der Aushärtung der ersten Schale in der Trockenkammer wird die äußere in die innere eingewendet. Danach muss die Wand nur noch aushärten und kann am nächsten Tag den Weg zur Baustelle antreten. Die Lagerung und der Transport der fertigen Wandelemente erfolgt in Stahlpaletten. Auf der Baustelle kann die Wand problemlos mit Hilfe eines Krans versetzt und ausbetoniert werden. Ein schneller Baufortschritt bei sehr maßgenauen Fertigteilen zeichnet diese Bauweise aus.

Die Forschung und Entwicklung des Thermoankers wurde von Schöck gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Prüfinstituten wie der Technischen Universität Kaiserslautern und TU Hannover durchgeführt. Das Produkt ist vom DIBt Berlin unter der Nr. Z-21.8-1894 für Sandwich- und Elementwände mit Innendämmung zugelassen.

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